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Palma de Mallorca

November 12, 2010

Neue Sichtweise auf Palma de Mallorca.

Weit ab von Ballermann und Strandgehopse: Gallery Hopping

Den Anfang macht die Fundació Pilar i Joan Miró a Mallorca. Was erwartet einen? Zahlreiche Gemälde, Skizzen und Skulpturen von Joan Miró natürlich. Bunte, abstrakte und fantasievolle Werke in einem eigens dafür errichteten Museumsgebäude, welches leider nicht so gut gepflegt ist. Wenn man mal einen Blick in die Ecken wirft, sieht man, dass das moderne Gebäude etwas vernächlässigt wird. Das finde ich doch wirklich sehr schade. Aber die Idee des Konzeptes finde ich toll: Es werden junge aufstrebende Künstler gefördert und ihre Werke ausgestellt, es werden Künstler-Workshops und auch Workshops für Kinder angeboten.

Ich war begeistert von den Werken, Miró hatte tatsächlich die Fantasie eines Kind und diese ist ihm bis in hohe Alter erhalten geblieben. Wie schön wäre es, auch für sich selber ein Stück seiner Kinderfantasien und Träume, seiner kindlichen Verspieltheit und Kreativität beibehalten zu können.

Es scheint als hätte Miró auf alles gekritzelt und gemalt was ihm in die Hände geriet. An die Wände seines Ateliers, auf Papierfetzen und alten Leinentüchern. Vieles wirkt so spontan und verrückt.

 

— New sight on Palma de Mallorca.

Far from drinking beer and booze on the beach: Gallery hopping.

Starting out with the Fundació Pilar i Joan Miró a  Mallorca. What to expect? Oil paintings on canvas, sketches and sculptures by Joan Miró of course. Colourful, abstract and visionary work in a museum specially designed for this purpose. Sadly, the building isn’t as well-kept as it could be. So better don’t look too closely in the corners.

But the concept is really great: this is a space where young emerging artists are supported and their work displayed. There are Artist-workshops, even for kids.

I was thrilled by the works of Miró. He owned the imagination of a child and kept his vision throughout his life. How wonderful would it be to maintain ones own childhood fantasies and dreams and keep the childish way to look at the world with creativity and playfulness.

It seems like Miró just scribbled and painted on anything he could get his hands on. The walls of his studio, paper shreds and old linen. Everything seems to be so spontaneous and crazy. —

Fundació Pilar i Joan Miró

Weiter geht es mit dem Museu Fundación Juan March Palma.

Es war eine Ausstellung von Pablo Palazuelo (1916-2007) zu sehen, einem spanischen Maler und Bildhauer. Mir gefielen seine schlichten, strengen Formen, die geraden Linien und die plakative Art mit verschiedenen Ebenen zu spielen. Ebenso waren andere gegenwärtige spanische Künstler ausgestellt. Und alleine die alte Villa mitten in Palma wo das Museum untergebracht ist, ist schon sehenswert.

Auf jeden Fall einen Besuch wert. Das ist etwas fürs Auge!

 

— And on it goes with the Museu Fundación Juan March Palma.

Currently on display is the exhibition of Pablo Palazuelo (1916-2007), a spanish Painter and sculptor. I appreciate his sinple, plain and strict shapes, the precise straight lines and how his works has so many layers. Furthermore, there were other interesting contemporary spanish artists on display. The old villa in the heart of Palma, in which the Fundació is placed, is definitely worth a visit. —

Nächste Station:  La Caja Blanca.

Eine kleine, schmucke Galerie in der Calle Veri 9. Dort trafen wir Amir Shakouri Torreadrado. Ein unheimlich netter, junger Galerist, der uns alles über seine Galerie und Projekte erzählte und die Arbeit der ausstellenden jungen Künstlerin Noa Lidor (1977) erklärte. Die Ausstellung „In the chambers of the sea“ dreht sich um Mallorca und die Sehnsucht nach Mallorca, wobei sie Elemente wie Meeressalz verwendete. Die Arbeit die mir am besten gefiel war ein Gedicht über Mallorca, geschrieben in Blindenschrift aus kleinen Häuflein Meeressalz. Man kann das Gedicht also nicht lesen, denn der Versuch die Blindenschrift zu „lesen“ indem man mit den Fingern darüber streicht würde das Gedicht sofort verwischen.

 

— Next stop: La Caja Blanca.

A neat little gallery in the Calle Veri 9. There we met Amir Shakouri Torreadrado. A competent and very friendly young gallery owner, who told us all about his gallery and the projects on display. He explained to us the artwork of the young Noa Lidor (1977). Her exhibition „In the chambers of the sea“ is about Mallorca and the longing and love for it. She uses typical mallorquin elements , for example the salt of the sea. The work that impressed me the most, was a poem about Mallorca, written in braille formed with little heaps of salt. So you can’t read the poem, because the attempt would already ruin the little heaps of salt. —

Die Galeria Kewenig zeigte eine Ausstellung von Imi Knoebel. Die Werke waren Betoni-Installationen an der Wand. In unterschiedlicher Anordnung und verschiedenen Farben. Ein Betoni leuchtete z.B. im Dunkeln, ein anderes Arrangement, das mir besonders gut gefallen hat bestand aus 4 Teilen, die angeordnet waren wie Stufen an der Wand. Diese Arbeit war sehr perspektivisch und schlicht.

 

— The Galeria Kewenig showed the works of Imi Knoebel. The exhibition consisted of Betoni-installations on the walls in different colours and shapes. One of the Betonis for example was covered by a colour that glows in the dark. The piece that I liked most, was made of 4 parts and was arranged like steps in the wall. Very simple with an edgy perspective. —

Letzte Station: Galeria Ferran Cano. Kontrastprogramm zu den anderen Ausstellungen: hier ist vor allem Popart und Streetstyle, Comic-Kunst und kunterbunt zu sehen. Ein Muss für Liebhaber von Contemporary Art und Urban Art.

 

— Last stop: Galeria Ferran Cano. Contrasting the other exhibitions this was all about popart and streetstyle, comic-art and a lot of colours. A must-see for contemporary and urban art enthusiasts. —

Hypothek macht frei.

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